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Ménage à trois - Warhol, Basquiat, Clemente



Ménage à trois - Warhol, Basquiat, Clemente

10. Februar bis 20. Mai 2012 Die New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre ist legendär. Vital, kreativ und medial offener denn je, bietet sie gerade jungen Künstlern eine Spielfläche voller Möglichkeiten. Alltägliches hält Einzug in ihre Kunst, Traditionen werden permanent hinterfragt auf der Suche nach Innovation. Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente – drei der Hauptprotagonisten dieser Zeit – werden nun in dieser umfangreichen Schau vorgestellt. Besonders die Gemeinschaftsarbeiten, Collaborations, der drei Künstler stehen im Mittelpunkt. Um jedoch das unterschiedliche künstlerische Temperament herauszustellen, werden auch viele Einzelwerke gezeigt. Während Andy Warhol, Mitbegründer der Pop-Art, das Grafische und Serielle in der Kunst in einem klaren, oft kühl wirkenden Stil ausführte, wirkt das Werk des jungen Jean-Michel Basquiat mit seiner wütend ausdrucksvollen Geste, einer Mischung aus Symbolen, Piktogrammen und Buchstaben, die aus den Graffitis kommen, wie ein temperamentvoller Gegenpol zu Warhol. Die Gemälde des italienisch-amerikanischen Künstlers Francesco Clemente, einem Vertreter der Transavantgarde, wirken wiederum traumhaft, mystisch und fast surreal. Die Gemeinschaftswerke der drei Künstler brechen spielerisch mit dem Begriff der Individualität, sie spiegeln die Zeit, das neue Selbstverständnis und die (Pop-)Starrolle der Künstler und ihre gegenseitige Faszination. Die Ausstellung ist in Kooperation mit ARKEN Museum für Moderne Kunst, Dänemark, entstanden. Abb.: Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat & Francesco Clemente, New York, 1984 © Beth Philipps, Courtesy Galerie Bruno Bischofberger, Zürich