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Schätze der Weltkuluren


Mit dem Kunstmuseum Bonn, der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, dem Deutschen Museum Bonn, dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dem zoologischen Forschungsinstitut, Museum Alexander Koenig und dem Rheinischen Landesmuseum ist im Herzen der Stadt eine eindrucksvolle Kulturlandschaft entstanden. Bei der Auflistung handelt es sich um eine Auswahl der aktuellen und zukünftigen Ausstellungen dieser Bonner Museen. 



Gefürchtete Krieger und begnadete Diplomaten – die Irokesen,ursprünglich beheimatet im heutigen US-Staat New York, hielten im 17. und 18. Jahrhundert die kolonialen Armeen Europas in Atem. Gleichzeitig inspirierte ihr Zusammenschluss zu einer einflussreichen Stammesliga die europäische Geistesgeschichte.Die gesellschaftliche Gleichstellung ihrer Frauen gab der Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts wichtige Impulse, wurde ihre Haartracht zum Symbol der Punk-Kultur.Wer aber waren und sind dieIrokesen? Mit einzigartigen Leihgaben aus den USA, Kanada sowie zahlreichen Museen Europas begibt sich die Ausstellung zum ersten Mal auf eine umfassende Spurensuche durch die Jahrhunderte. Historische Gemälde und Zeichnungen, kostbare ethnografische Stücke und herausragende Beispiele irokesischer Gegenwartskunst erzählen ihre wechselvolle Geschichte,geprägt von Krieg, Handel, christlicher Missionierung, Landverlust und Isolation auf Reservationen. Thema ist jedoch auch das Wiedererstarken ihrer kulturellen Identität im 20. und 21. Jahrhundert.


Kaum eine historische Persönlichkeit wird in der Öffentlichkeit so kontrovers wahrgenommen wie Kleopatra VII., Ägyptens letzte Herrscherin (69–30 v. Chr.). Ihre Schönheit ist legendär. Sie gilt als hochgebildet und verführerisch, machtbewusst und durchtrieben, unberechenbar und mutig. Ihr bewegtes Leben und ihre schillernde Persönlichkeit inspirieren bis heute zahlreiche Schriftsteller, Maler und Musiker. Seit über 2000 Jahren erschafft jede Epoche ihr unverwechselbares Kleopatra-Bild. Es hinterfragt nicht nur die unterschiedlichen Weiblichkeitsmodelle, sondern auch die kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Anliegen ihrer Entstehungszeit. Diese erstaunliche Tatsache bietet den Ausgangspunkt für unsere interdisziplinär angelegte Ausstellung. Sie zeigt die vielen Gesichter der Kleopatra von der Antike bis in die aktuelle Popkultur. Herausragende Werke der Skulptur, Malerei, Fotografie, Film- und Videokunst verlocken den Betrachter zu einer Spurensuche in Zeit und Raum, die auch Fragen nach der eigenen Identität aufwirft.

 

 


Florenz fasziniert seit jeher durch sein reichhaltiges Kulturerbe. Philosophen, Schriftsteller, Architekten, Ingenieure, Maler und Bildhauer haben in der Stadt am Arno über Jahrhunderte unzählige Meisterwerke geschaffen. Florenz, das ist die Stadt von Dante und Boccaccio, von Donatello und Michelangelo, von Amerigo Vespucci und Machiavelli und die Heimat der Medici.
Die Ausstellung Florenz! geht dieser Faszination nach, indem sie – zum ersten Mal in Deutschland – der toskanischen Hauptstadt und dem „wunderbaren florentinischen Geist" (Jacob Burckhardt) eine umfangreiche Präsentation widmet. Florenz! zeichnet das Porträt der Stadt über eine Zeitspanne von fast 700 Jahren: von der Wirtschaftsmacht des Mittelalters über die Wiege der Renaissance bis zur Bedeutung als intellektuelles und kosmopolitisches Zentrum im 19. Jahrhundert. Gemälde, Skulpturen, Textilien und Schriftzeugnisse fügen sich in der Ausstellung zu einem Bild von Florenz als Laboratorium von Kunst und Wissenschaft zusammen. Diese Meisterwerke präsentieren die gebaute, gemalte und geschriebene Stadt, die, im steten Wandel begriffen, selbst zu einem Kunstwerk wird. Die Auswahl der Objekte wird neben Leihgaben aus den bekannten Florentiner Sammlungen auch Archivalien und Manuskripte aus den Bibliotheken und Archiven der Stadt beinhalten, ergänzt durch Werke aus weiteren europäischen und amerikanischen Museen und Sammlungen.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit der Soprintendenza Speciale per il Patrimonio Storico, Artistico ed Etnoantropologico e per il Polo Museale della città di Firenze und mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut.